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Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die Erbringung von Dienstleistungen von ALBIDAYA DQ SERVICES – FZCO, Building A1, Dubai Digital Park, Dubai Silicon Oasis, 341041 Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, Lizenznummer 51698 (Dubai Integrated Economic Zones Authority), vertreten durch Tugay Alpaslan, E-Mail: salam@albidaya.de (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“)

1. Allgemeines

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.

1.2 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.

1.3 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.

1.4 Die Angebote des Auftragnehmers richten sich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

1.5 Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende Fassung dieser AGB. Sie wird dem Auftraggeber mit der Anmeldebestätigung in Textform übermittelt.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbständiger Unternehmer folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber:

Der Auftragnehmer bietet den Verkauf von Online-Kursen, digitalen Kursmaterialien und Mentorings an, die ausschließlich online bereitgestellt werden.

2.2 Der spezifische Leistungsumfang ergibt sich aus der Angebotsbeschreibung auf der jeweiligen Kursseite zum Zeitpunkt der Buchung. Er kann insbesondere umfassen:

a) Live-Sitzungen als Videokonferenz (derzeit über Zoom), b) Aufzeichnungen dieser Live-Sitzungen, c) Zugang zu einer oder mehreren begleitenden Gruppen auf Telegram, d) digitale Begleitmaterialien (z. B. PDF-Dokumente).

2.3 Der Auftragnehmer erbringt die vertragsgemäßen Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils neuesten Stand, neuesten Regeln und Erkenntnissen.

2.4 Bereitstellung der Kursmaterialien

Die Bereitstellung der im Rahmen des Kurses zur Verfügung gestellten Inhalte, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Videos, Texte, Arbeitsmaterialien und sonstige digitale Ressourcen (im Folgenden „Kursmaterialien“), erfolgt sukzessive im Verlauf des Kurses.

Der Auftragnehmer behält sich vor, die jeweiligen Kursmaterialien zu dem Zeitpunkt bereitzustellen, der für den jeweiligen Kursabschnitt oder die jeweilige Kurswoche als angemessen erachtet wird. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch darauf, sämtliche Kursmaterialien unmittelbar nach Kauf oder zu einem anderen Zeitpunkt als dem durch den Auftragnehmer festgelegten Zeitpunkt zu erhalten.

2.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, einzelne Sitzungstermine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, technische Störung, religiöse Feiertage) zu verlegen. Er kündigt dies rechtzeitig über die begleitende Telegram-Gruppe und, soweit möglich, per E-Mail an. Ein Anspruch auf Minderung oder Rücktritt entsteht dadurch nicht, solange der vereinbarte Gesamtumfang des Kurses erhalten bleibt.

2.6 Der Auftragnehmer ist berechtigt, für den Unterricht qualifizierte Lehrkräfte einzusetzen und zu wechseln.

2.7 Sollte ein Kurs aus vom Auftragnehmer zu vertretenden Gründen ganz ausfallen, erstattet der Auftragnehmer die bereits gezahlte Vergütung vollständig. Weitergehende Ansprüche richten sich nach Ziffer 9.

3. Vertragsschluss

3.1 Die Darstellung der Kurse auf den Websites des Auftragnehmers stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

3.2 Der Auftraggeber gibt ein verbindliches Angebot ab, indem er das Anmeldeformular vollständig ausfüllt, diese AGB sowie die Widerrufsbelehrung bestätigt und den Bestellvorgang durch Auslösen der Zahlung abschließt.

3.3 Der Vertrag kommt zustande, sobald der Auftragnehmer die Anmeldung per E-Mail bestätigt oder den Zugang zu den Kursinhalten freischaltet — je nachdem, was zuerst eintritt. Eine bloße Eingangs- oder Zahlungsbestätigung des Zahlungsdienstleisters stellt noch keine Annahme dar.

3.4 Der Vertragstext wird vom Auftragnehmer gespeichert. Der Auftraggeber erhält die Vertragsdaten, diese AGB und die Widerrufsbelehrung mit der Anmeldebestätigung in Textform.

3.5 Die Vertragssprache ist Deutsch.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Es obliegt dem Auftraggeber, die von ihm zum Zwecke der Leistungserfüllung zur Verfügung zu stellenden Informationen, Daten und sonstigen Inhalte vollständig und korrekt mitzuteilen. Für Verzögerungen und Verspätungen bei der Leistungserbringung, die durch eine verspätete und notwendige Mit- bzw. Zuarbeit des Kunden entstehen, ist der Auftragnehmer gegenüber dem Kunden in keinerlei Hinsicht verantwortlich; die Vorschriften unter der Überschrift „Haftung/Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.

5. Vergütung

5.1 Es gilt der Preis, der dem Auftraggeber im Bestellvorgang für das jeweils gewählte Angebot angezeigt wird. Alle angegebenen Preise sind Endpreise; weitere Kosten fallen nicht an. Etwaige Gebühren des vom Auftraggeber gewählten Zahlungsdienstleisters oder seiner Bank trägt der Auftraggeber.

5.2 Der Auftragnehmer kann einzelne Angebote zu ermäßigten Preisen bereitstellen (z. B. für Studierende und Auszubildende) oder im Einzelfall Rabatte oder von Dritten finanzierte Plätze gewähren. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Maßgeblich bleibt stets der im Bestellvorgang angezeigte Preis.

5.3 Die Zahlung erfolgt direkt im Rahmen des Online-Bestellvorgangs über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. Welche Zahlungsarten im Einzelnen zur Verfügung stehen (z. B. PayPal-Konto, Kreditkarte, Lastschrift), zeigt der Bestellvorgang an. Es gelten ergänzend die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters.

5.4 Ratenzahlung.

Soweit im Bestellvorgang angeboten, kann die Vergütung in Teilbeträgen gezahlt werden. Dabei gilt:

a) Die erste Rate wird mit der Anmeldung sofort fällig. b) Die weiteren Raten werden zu den im Bestellvorgang angegebenen Zeitpunkten fällig und werden über den Zahlungsdienstleister automatisch eingezogen. c) Die Ratenzahlung ist eine Zahlungsmodalität und verkürzt weder die Vertragslaufzeit noch die geschuldete Gesamtvergütung. Die Gesamtvergütung bleibt auch dann in voller Höhe geschuldet, wenn der Auftraggeber den Kurs vorzeitig nicht weiter besucht. d) Für die Ratenzahlung fallen keine Zinsen oder Aufschläge an.

5.5 Zahlungsverzug.

Kommt der Auftraggeber mit einer fälligen Zahlung ganz oder teilweise in Verzug, fordert ihn der Auftragnehmer per E-Mail zur Zahlung auf und setzt eine Frist von 14 Tagen. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist ist der Auftragnehmer berechtigt,

a) den Zugang zu den Kursinhalten und den begleitenden Gruppen bis zum Ausgleich vorübergehend zu sperren und b) die gesamte noch offene Restvergütung sofort fällig zu stellen.

Die Sperrung lässt den Zahlungsanspruch unberührt. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund nach Ziffer 12.2 bleibt daneben bestehen.

5.6 Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.

6. Nachweise für ermäßigte Preise

6.1 Wer einen ermäßigten Preis in Anspruch nimmt, weist die Voraussetzungen dafür auf Anforderung nach (z. B. durch eine gültige Immatrikulationsbescheinigung oder einen Ausbildungsnachweis).

6.2 Der Nachweis wird ausschließlich zur einmaligen Prüfung der Berechtigung verwendet und nach der Prüfung unverzüglich gelöscht. Gespeichert wird lediglich der Vermerk, dass eine Prüfung stattgefunden hat. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.

6.3 Wird ein angeforderter Nachweis nicht innerhalb einer angemessenen Frist erbracht oder war er unzutreffend, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Differenz zum regulären Preis nachzufordern.

7. Widerrufsrecht

7.1 Dem Auftraggeber steht als Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Auftragnehmers, die auf der Website abrufbar ist und dem Auftraggeber zusammen mit der Anmeldebestätigung in Textform übermittelt wird.

7.2 Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab Vertragsschluss. Widerruft der Auftraggeber fristgerecht, erstattet der Auftragnehmer die bereits geleisteten Zahlungen vollständig; ein Wertersatz für bis dahin in Anspruch genommene Leistungen wird nicht verlangt.

7.3 Mit dem Widerruf endet der Zugang zu den Kursinhalten und den begleitenden Gruppen.

8. Zugang, Laufzeit und Verfügbarkeit der Inhalte

8.1 Die Laufzeit des jeweiligen Angebots ergibt sich aus der Angebotsbeschreibung im Bestellvorgang. Sie beginnt mit der Freischaltung des Zugangs für den Auftraggeber. Bei einem Einstieg nach dem regulären Kursbeginn beginnt die Laufzeit entsprechend später zu laufen.

8.2 Der Zugang ist persönlich und nicht übertragbar. Zugangsdaten und Einladungslinks dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

8.3 Aufzeichnungen der Live-Sitzungen stellt der Auftragnehmer für den Zeitraum bereit, der in der Angebotsbeschreibung genannt ist. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, sind die Aufzeichnungen des laufenden Programms mindestens bis zum 31. Dezember 2026 abrufbar.

8.4 Der Auftragnehmer kann den Zugang zu den Aufzeichnungen über diesen Zeitraum hinaus verlängern oder eine Verlängerung als gesondert buchbare Leistung anbieten. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Mit Ablauf des jeweiligen Zugangszeitraums endet die Abrufbarkeit.

8.5 Ein Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit, auf Herunterladen oder auf ein bestimmtes Bereitstellungsformat besteht nicht.

8.6 Für die Teilnahme benötigt der Auftraggeber einen internetfähigen Computer oder ein Smartphone, eine stabile Internetverbindung sowie ein nutzbares Konto beim jeweils eingesetzten Dienst (derzeit Zoom und Telegram). Die Beschaffung und die Kosten dieser Voraussetzungen liegen beim Auftraggeber.

8.7 Der Auftragnehmer bemüht sich um eine möglichst durchgehende Verfügbarkeit, schuldet diese jedoch nicht ununterbrochen. Kurzzeitige Ausfälle durch Wartung oder Störungen der eingesetzten Drittanbieter begründen keine Ansprüche.

9. Haftung / Freistellung

9.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

9.2 Verletzt der Auftraggeber schuldhaft diese Vertragsbedingungen oder geltendes Recht und machen Dritte deshalb Ansprüche gegen den Auftragnehmer geltend, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer von diesen Ansprüchen frei und erstattet die zur Rechtsverteidigung erforderlichen Kosten. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

9.3 Nutzung der Kursinhalte

Alle vom Auftragnehmer bereitgestellten Inhalte, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Videos, Texte, Arbeitsmaterialien, Handouts, Kurshefte, Übungsblätter und sonstige digitale Ressourcen (im Folgenden „Kursinhalte“), sind ausschließlich für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.

Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Kursinhalte an Dritte weiterzugeben, sei es entgeltlich oder unentgeltlich. Dies gilt ebenso für Zugangsdaten und Einladungslinks zu den Live-Sitzungen und den begleitenden Gruppen sowie für die Links zu den Aufzeichnungen.

Ebenso ist es dem Auftraggeber untersagt, die Kursinhalte ganz oder teilweise zu eigenen kommerziellen Zwecken zu nutzen, zu vervielfältigen, öffentlich zugänglich zu machen, zu verbreiten oder zu bearbeiten, es sei denn, der Auftragnehmer hat hierzu im Voraus eine schriftliche Genehmigung erteilt.

Das Anfertigen eigener Bild-, Ton- oder Bildschirmaufnahmen der Live-Sitzungen ist untersagt.

Sämtliche vom Auftragnehmer bereitgestellten Kursinhalte sind urheberrechtlich geschützt. Dies umfasst auch die Struktur, Methodik, Didaktik und das Konzept der Kursmaterialien. Jede Übernahme, Nachahmung oder geringfügige Abwandlung der Inhalte, die das Werk des Auftragnehmers erkennbar macht, stellt eine Urheberrechtsverletzung dar.

Es ist ausdrücklich untersagt, die Kursinhalte – auch in abgeänderter, paraphrasierter oder neu strukturierter Form – für eigene Angebote, Kurse, Trainings oder sonstige kommerzielle Zwecke zu verwenden. Dies gilt auch dann, wenn die Inhalte nur teilweise übernommen oder die Darstellungsform geändert wurde, solange der Ursprung der Inhalte erkennbar bleibt.

Bei Zuwiderhandlung behält sich der Auftragnehmer neben der Geltendmachung von Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen auch das Recht vor, eine angemessene Lizenzgebühr für die unbefugte Nutzung seiner geistigen Eigentumsrechte zu verlangen.

Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen berechtigt den Auftragnehmer, rechtliche Schritte einzuleiten und Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Daneben ist der Auftragnehmer berechtigt, den Zugang mit sofortiger Wirkung zu sperren und den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen.

9.4 Haftungsbegrenzung für Inhalte und Lernerfolg: Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich der Wissensvermittlung. Ein spezifischer Lernerfolg oder ein konkretes Ergebnis wird nicht geschuldet.

9.5 Haftung für ehrenamtliche Helfer: Der Anbieter setzt zur Erfüllung seiner Aufgaben (z. B. Kursbetreuung, Moderation, Administration) ehrenamtliche Helfer ein. Diese handeln als Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Die Haftung des Anbieters für Handlungen dieser Helfer ist auf die Erfüllung der vertraglich geschuldeten Hauptleistungen beschränkt. Für rein private Aussagen, Ratschläge außerhalb der offiziellen Kursinhalte oder den persönlichen Austausch zwischen Teilnehmern und ehrenamtlichen Helfern übernimmt der Anbieter keine Haftung.

9.6 Ausschluss von Beratungsleistungen: Die durch den Anbieter oder seine ehrenamtlichen Helfer bereitgestellten Inhalte und Aussagen stellen keine individuelle Fachberatung (insbesondere keine Rechts-, Steuer-, medizinische oder psychologische Beratung) dar. Ebenso werden keine religiösen Rechtsauskünfte (Fatāwā) erteilt. Die Tätigkeit der Helfer beschränkt sich auf die Unterstützung bei der Wissensvermittlung und die allgemeine Administration. Die Anwendung der vermittelten Inhalte durch den Teilnehmer erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung.

9.7 Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

10. Aufzeichnung der Live-Sitzungen

10.1 Die Live-Sitzungen werden aufgezeichnet, um sie den Teilnehmern zum Nacharbeiten bereitzustellen. Auf die Aufzeichnung wird zu Beginn jeder Sitzung hingewiesen.

10.2 Die Kameras der Teilnehmer sind während der Sitzungen deaktiviert. Teilnehmer sind in den Aufzeichnungen daher nicht im Bild zu sehen.

10.3 Eine Beteiligung per Mikrofon ist freiwillig. Wer sich hörbar beteiligt, ist insoweit in der Aufzeichnung zu hören. Wer das nicht möchte, nutzt die Chat-Funktion oder stellt seine Frage im Anschluss über die Telegram-Gruppe.

10.4 Die Aufzeichnungen werden nicht öffentlich veröffentlicht. Sie werden über einen nicht gelisteten Link bereitgestellt, den der Auftragnehmer ausschließlich in der geschlossenen Teilnehmergruppe teilt. Die Weitergabe dieses Links an Dritte ist nach Ziffer 9.3 untersagt. Einzelheiten zur Verarbeitung regelt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.

11. Verhalten in den Kursgruppen

11.1 Die begleitenden Gruppen dienen dem Lernen und dem geschwisterlichen Austausch. Der Auftragnehmer erwartet einen respektvollen, sachlichen Umgang.

11.2 Untersagt sind insbesondere beleidigende, diskriminierende, aufwiegelnde oder rechtswidrige Inhalte, Werbung, das Anwerben für andere Angebote sowie das Verbreiten der Kursinhalte außerhalb der Gruppe.

11.3 Bei Verstößen kann der Auftragnehmer Beiträge entfernen, verwarnen und in schwerwiegenden oder wiederholten Fällen den Teilnehmer aus der Gruppe entfernen. Ziffer 12.2 bleibt unberührt.

12. Vertragsdauer und Kündigung

12.1 Verträge über zeitlich befristete Kurse und Programme enden mit Ablauf der jeweiligen Laufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine ordentliche Kündigung während der Laufzeit ist ausgeschlossen; das Widerrufsrecht nach Ziffer 7 bleibt davon unberührt.

12.2 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere vor bei einem erheblichen Verstoß gegen Ziffer 9.3 oder Ziffer 11 sowie bei einem Zahlungsverzug nach fruchtlosem Fristablauf gemäß Ziffer 5.5.

12.3 Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail an salam@albidaya.de).

13. Vertraulichkeit und Datenschutz

13.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag zur Kenntnis gelangenden Vorgänge streng vertraulich behandeln. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Geheimhaltungspflicht sämtlichen Angestellten und / oder Dritten, die Zugang zu den vertragsgegenständlichen Informationen haben, aufzuerlegen. Die Geheimhaltungspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Dauer dieses Vertrages hinaus.

13.2 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften – insbesondere die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes – einzuhalten.

14. Schlussbestimmungen

14.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des CISG. Hat der Auftraggeber seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.

14.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.

14.3 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen, soweit erforderlich, fördern. Der Auftraggeber wird insbesondere dem Auftragnehmer die zur Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten zur Verfügung stellen.

14.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens sechs Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; der Auftragnehmer ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen. Für bereits gebuchte, befristete Kurse gelten stets die bei Buchung übermittelten AGB fort.

15. Informationen zur Verbraucherschlichtung

Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Verbraucherstreitschlichtungsverfahren nach dem VSBG teilzunehmen.

Unsere E-Mail-Adresse entnehmen Sie der Überschrift dieser AGB.

Stand: 2. August 2026